Druckwelle 464

In Munster wurden erstmals große Mengen geborgener Weltkriegsmunition aus der Ostsee systematisch analysiert und für die Vernichtung vorbereitet. Rund eins-komma-sechs Tonnen alter Sprenggranaten und Treibladungen aus der Mecklenburger Bucht wurden bei der Geka zersägt und auf ihren Sprengstoff untersucht. Dabei nahmen Expertinnen und Experten Proben zur weiteren Analyse und führten Fallhammer- sowie Reibtests durch, um die Stabilität der jahrzehntealten Munition zu ermitteln. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für das bundesweite Sofortprogramm „Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“ und sollen helfen, in Zukunft großflächige Bergungen direkt auf See sicher und effizient durchzuführen.

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