Naturpark Lüneburger Heide fordert verlässliche EU-Förderung
Beim kleinen „Tourismusgipfel“ (BZ vom 13. April) im Heidekreis haben die Vertreterinnen und Vertreter des Naturparks Lüneburger Heide die Bedeutung einer stabilen europäischen Förderung für den ländlichen Raum hervorgehoben. In einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil und dem Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke betonten sie, dass eine solide Ausstattung der Förderprogramme unverzichtbar sei. Mit dem Start der neuen Förderperiode ab 2028 plant die Europäische Kommission eine grundlegende Neuordnung der Förderinstrumente: Statt bisher thematischer Einzelfonds, wie dem Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung ländlicher Räume (ELER), dem Fonds für regionale Entwicklung EFREn oder dem Sozialfonds ESF, würden nach den Vorschlägen der Kommission die Gelder aus Brüssel künftig in einem zentralen Fonds für nationale und regionale Partnerschaftspläne zusammengefasst werden.