„Es gibt politischen Willen, Kosten künftig anders zu tragen“

Seit mehr als sieben Jahren pflegt Niklas Tessmann aus Schneverdingen seine Großmutter. Er setzt sich dafür ein, dass die Rentenregelung für pflegende Angehörige reformiert wird: Mit einer Petition beim Deutschen Bundestag fordert er das Ende der derzeit geltenden 30-Stunden-Grenze für Erwerbstätige (Böhme-Zeitung vom 23. Januar). Bisher werden Pflegezeiten nur dann rentenrechtlich anerkannt, wenn die pflegende Person höchstens 30 Stunden pro Woche arbeitet – unabhängig davon, wie intensiv die Pflege tatsächlich ist.

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