Freilaufflächen sind zu klein

Mit Erstaunen lese ich die Ausführungen von Michael Treder (Leserbrief), der die Hundehaltung als rein „individuelle Entscheidung“ abtut und damit jegliche Verantwortung der Kommune von der Hand weist. Wer so argumentiert, verkennt die gesellschaftliche Realität und die Bedeutung von Hunden als Sozialpartner in unserer Stadt. Herr Treder zitiert das Grundgesetz und die Daseinsvorsorge, vergisst dabei aber einen entscheidenden Punkt: Wer eine spezielle Hundesteuer zahlt, leistet damit einen zusätzlichen Beitrag zum städtischen Haushalt. Es geht dabei nicht primär um die absolute Höhe der Steuer, sondern um das Prinzip der Gleichberechtigung.

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