„Torf gehört ins Moor“

Es kribbelt schon wieder in den Fingern: Tomaten und Zucchini vorziehen, Zimmerpflanzen umtopfen, Hochbeete auffüllen und die Balkonkästen für die neue Saison vorbereiten – sobald es wärmer wird und die Tage wieder länger werden, stehen Hobbygärtner in den Startlöchern. Oft beginnt jetzt das Gartenjahr mit dem Kauf von frischer Blumenerde. Doch viele handelsübliche Erden enthalten einen hohen Anteil an Torf, der aus Hochmooren stammt – und dafür werden diese Moore trockengelegt. Damit verlieren sie aber ihr riesiges Speichervermögen für Treibhausgase und setzen große Mengen an klimaschädlichem CO₂ und Methan frei.

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