Ein Abziehbild meiner selbst

Plötzlich stand ich da, elf oder zwölf Jahre alt, ganz allein im Wald, meine linke Hand blutüberströmt. Meine drei „Freunde“ hatten sich ad hoc aus dem Staub gemacht, als sie gesehen hatten, dass das Schneiden meines Apfels mit dem vorher heimlich geschärften Messer nicht von Erfolg gekrönt war. In jenem Augenblick wurden mir zwei Dinge klar: Erstens: Ich muss irgendwie schnell nach Hause kommen und mich verarzten lassen und zweitens: Freunde sind vielleicht doch nur Lebensabschnittsgefährten. Vor Kurzem habe ich gelesen, dass es vor allem für Männer über 40 Jahre extrem schwierig sei, neue Freunde zu finden.

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