Druckwelle

Auch der zweite Verhandlungstag am Lüneburger Landgericht brachte kaum Klarheit: Ein wichtiger Opferzeuge konnte oder wollte sich trotz mehrfacher Nachfragen nur bruchstückhaft an den Tathergang erinnern und verstrickte sich in Widersprüche. Dabei spielte offenbar hoher Alkoholkonsum eine Rolle – zum Tatzeitpunkt hatte der Mann 2,7 Promille. Richter Franz Kompisch reagierte genervt auf die vagen Aussagen und schloss nach weiteren erfolglosen Befragungen die Beweisaufnahme. Anfang April soll ein psychiatrischer Gutachter aussagen und möglicherweise Licht in den Fall bringen.

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