Druckwelle 426
Kritiker verlangen eine Abschaffung des Wolfsbüros, sobald der Wolf vollständig ins Jagdrecht aufgenommen wird, weil Monitoring und Schadensbewertung bereits von Jägerschaft und Landwirtschaftskammer übernommen werden. Die Landesregierung hält dagegen, dass der Wolf weiterhin streng geschützt ist und für aktives Monitoring eine zentrale Fachstelle nötig sei. Insbesondere die Kosten von mehreren Millionen Euro und steigende Personalausgaben sorgen für Zündstoff. CDU und AfD fordern eine Neubewertung des Wolfsschutzes, wobei Befürworter einer Bejagung auf den anerkannt guten Erhaltungszustand der Tiere verweisen.