Cello und Klavier erzählen

Bereits zum zweiten Mal war das Duo Sorour–Juretzka am Sonntag mit seinem Programm „Kontraste“ in der Eine-Welt-Kirche zu Gast. Der Cellist Daniel Sorour und der Pianist Nikolai Juretzka zeigten eindrucksvoll, wie selbstverständlich sie zwischen Epochen und Stilen wechseln – von Barock über romantische Literatur bis zu Filmmusik, Rockklassikern und jazzigen Bossa-Nova-Anklängen. Cellist Sorour führte kenntnisreich und humorvoll durch den Abend, erläuterte Hintergründe zu Komponisten und Stücken und band damit das Publikum eng in das musikalische Geschehen mit ein. Den Auftakt bildete Felix Mendelssohn Bartholdys „Lied ohne Worte“ in D-Dur, ein lyrisches Charakterstück, in dem das Cello die singende Klavierstimme aufgreift und deren beinahe vokale Linie noch einmal vertieft – ein frühlinghafter, hell klingender Einstieg in den Abend.

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