Songs, Stories und starke Soli

Der schottische Sänger Ray Wilson, den Älteren noch als letzter Frontmann der Rocklegende Genesis in Erinnerung, gastierte am Samstagabend mit seinem Programm „Genesis Classic“ in der Aula des Gymnasiums vor rund 360 Zuhörern. Schon mit den ersten Takten von „No Son of Mine“ hatte der 57-Jährige das Publikum auf seiner Seite – der Auftakt zu einem gut zweistündigen Streifzug durch die Geschichte von Genesis und seine eigene Solokarriere. Unterstützt wurde Wilson von seiner hervorragend eingespielten fünfköpfigen Band: Bruder Steve Wilson an Gitarre und Backgroundgesang, Kool Lyczek an den Keyboards, Mario Koszel am Schlagzeug sowie Marcin Kajper an Bass, Saxofon, Flöte und Klarinette und Violinistin Alicja Chrząszcz. Diese Besetzung beließ es nicht bei bloßen Coverversionen, sondern interpretierte die Klassiker eigenständig und mit spürbarer persönlicher Handschrift.

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