Druckwelle 384

Ein Schneverdinger fordert eine Reform der starr festgelegten 30-Stunden-Grenze für berufstätige Pflegepersonen, weil sie den tatsächlichen Pflegeaufwand nicht berücksichtigt. Seiner Ansicht nach werden so Menschen benachteiligt, die trotz intensiver, oft rund um die Uhr nötiger Versorgung mehr als 30 Stunden erwerbstätig sind. Die gesetzliche Regelung sieht zwar Rentenbeiträge für pflegende Angehörige vor, greift aber nur bei Arbeitszeiten bis maximal 30 Stunden pro Woche. Viele Betroffene, gerade im ländlichen Raum, fühlen sich dadurch sozial ungerecht behandelt.

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