Druckwelle 383
Das Landgericht Lüneburg hat zwei Männer zu elf und zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie mehrfach Gegenstände wie Betonplatten und Baumstämme auf Autobahnen warfen und dabei fast tödliche Unfälle provozierten. Die Strafen übertrafen sogar die Forderung der Staatsanwaltschaft – ein deutliches Signal für die Schwere der Taten. Die Angeklagten versuchten sich laut Gericht als „Retter“ darzustellen, doch ihre waghalsigen Aktionen und Drohungen gegen ein Kind machten das Ausmaß ihrer Gefährlichkeit offensichtlich. Der Vorsitzende Richter betonte allerdings, dass das Duo vor allem Anerkennung suchte, aber nie wirklich Menschen helfen wollte.