Schmerzhafte Zeit, glückliche Zeit
Mirsad Hadza springt beim Reden auf, spricht laut, ballt Fäuste, breitet die Arme aus, fasst sich ans Herz, macht große, runde Augen. Er weiß, dass er manchmal so impulsiv ist, dass sich der eine oder andere Norddeutsche erschrecken könnte. Hadza hat aber auch von Höhen und Tiefen zu erzählen, der drohenden Abschiebung seiner Mutter, dem rettenden Kirchenasyl, dem Tod seiner Mutter, seinem Absturz in Hamburg, seiner Rückkehr nach Rotenburg. Und vor allem wolle er ja niemanden erschrecken, sondern Danke sagen.