Gefährliche Würfe von Brücken: Urteil vertagt
Der Winter kann auch Justitia einfrieren. Eigentlich sollte am Donnerstag der Prozess gegen zwei Männer (32, 23) mit Urteilen enden, die zugegeben haben, schwere Gegenstände von Autobahnbrücken geworfen zu haben, um Unfälle zu provozieren und sich als Helfer zu profilieren. Doch weil ein Anwalt aus Hamburg vom Winterwetter überrascht wurde, ein Kollege noch mit dem Zug das heimatliche Worms erreichen wollte und die Kammer zudem noch über einen neuen Beweisantrag entscheiden muss, wurde der Prozess vertagt. Der verspätet aus Hamburg angereiste Rechtsanwalt beantragte, dass ein Sachverständiger darüber aussagen soll, dass bei acht Taten nicht mehr als Schäden an Reifen und Felgen zu erwarten gewesen wären.