Jung, weiblich und bewaffnet

Im BZ-Gespräch machen Kreisjägermeister Thomas Brammer und der Vorsitzende der Soltauer Jägerschaft, Klaus Schlange, deutlich, dass sich das Jagdwesen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert hat. Noch vor wenigen Jahrzehnten sei das Bild klar umrissen gewesen: „Männlich, Hut mit Gamsbart und Lodenmantel – das ist nicht mehr“, lacht Brammer. Die Jagd galt als ein Milieu der älteren Herren, geprägt von Hierarchien, Ritualen und einer fast schon musealen Vorstellung von Natur. Allenfalls Frauen von Adel waren einst bei der Jagd wahrzunehmen, ansonsten haben Frauen eher das erlegte Tier zubereitet, als es selbst zu erlegen.

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