Über Leben und Werk Ernst Jüngers
Der Schriftsteller Ernst Jünger (1895-1998) war Nationalist und gleichzeitig Weltbürger. Der Autor des Tagebuchromans „In Stahlgewittern“ war Zeitzeuge und streitbarer literarischer Chronist des vergangenen Jahrhunderts. Arno Schmidt nannte ihn „einen niedersächsischen Diderot“, Thomas Mann „einen eiskalten Jünger des Barbarismus“. Und als ihm die Stadt Frankfurt 1982 den Goethe-Preis verlieh, kam es zu einem Eklat und zu Protesten.