Jetzt ist Julia Klöckner am Zug

Unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Bewertungen: Während Pro-Bahn-Sprecher Malte Diehl die dem Bundestag vorliegenden Unterlagen zum Neubau der Trasse Hamburg Hannover insgesamt positiv beurteilt (BZ vom Dienstag: „Milliardenprojekt ICE: Bau könnte bis 2063 dauern“ und „Der schnelle Nahverkehr bleibt wohl nur Vision“), sieht Stephan Müller, Ortsvorsteher Bispingens, darin „eine unfassbare Dreistigkeit“. Besonders kritisiert Müller die Nichtbeteiligung der Öffentlichkeit durch die Bahn sowie das Hinnehmen dieses Umstands durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) und das Verkehrsministerium. „Das ist ein Skandal. “ Bereits am Montag hatte sich Müller, der auch in der Bürgerinitiative Unsynn engagiert ist, an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner gewandt, um die fehlende Bürgerbeteiligung bei der ICE-Neubaustrecke öffentlich anzusprechen und politischen Druck zu erzeugen.

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