Mähroboter: Tödliche Gefahr für Wildtiere
Mähroboter kommen inzwischen nicht nur in Privatgärten, sondern zunehmend auch auf Flughäfen, Sport- und Golfplätzen zum Einsatz. Die Geräte seien dabei eine Gefahr für Blühpflanzen, Insekten, Spinnen, Schnecken, Amphibien, Reptilien und kleine Säugetiere, so der Naturschutzbund Heidekreis (Nabu) in einer Pressemitteilung. Obwohl die Hersteller in den Bedienungsanleitungen darauf hinwiesen, dass Mähroboter möglichst tagsüber und unter Aufsicht arbeiten sollen, seien die autonomen Geräte oft nachts unterwegs. Dann trügen sie nicht nur zur Verringerung der Artenvielfalt bei, sondern gefährdeten auch nachtaktive Tiere, die auf Nahrungssuche über den Rasen stromern und den nahezu lautlos heranfahrenden Mähroboter nicht als Gefahr wahrnehmen.