Schlesier begehen Licht’l-Abend

Um die Jahreswende 1944/45 befanden sich bereit viele Tausend Menschen, vor allem Frauen, Kinder und ältere - die Männer waren fast alle als Soldaten im von Deutschland begonnenen Krieg – vor der vorrückenden Roten Armee auf der Flucht aus ihrer angestammten Heimat oder wurden anschließend vertrieben. Es waren immerhin um die 13 Millionen Menschen aus den deutschen Gebieten ostwärts der von den Siegermächten festgelegten Oder-Neiße-Grenze und aus dem Sudetenland, die in den Besatzungszonen, vor allem in den drei westlichen eine neue Heimat finden mussten. 80 Jahre sind inzwischen vergangen und auch in Munster hatten sich Ortsgruppen der Landsmannschaften gebildet. Die Landsmannschaft Schlesien ist die letzte, die noch existiert und sie traf sich mit Freunden jetzt wieder zu einem traditionellen Licht’l-Abend im Heimathaus Ollershof, wo auch durch das Entgegenkommen der Stadt die Heimatstube der Arbeitsgemeinschaft der Landsmannschaften eingerichtet werden konnte.

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