Stolpern mit Herz und Kopf
1988 war es Pastor Gottfried Berndt, der in der Lutherkirche öffentlich an die Geschehnisse des 10. November 1938 in Soltau erinnerte – den Tag, an dem sich das Leben der Familie Lennhoff-Feilmann abrupt änderte. Berndt war kurz zuvor mit einer Reisegruppe in Israel gewesen und hatte dort Überlebende des Holocaust getroffen. Von da an wurde es für ihn und viele Mitstreiter zur Herzensangelegenheit, in Soltau Jahr für Jahr gegen das Vergessen anzukämpfen.