„An der Alpha-E-Variante festhalten“

Der Widerstand gegen die Planungen der Deutschen Bahn zum Neubau einer Hochgeschwindigkeits-Trasse entlang der A 7 ist weiter ungebrochen: Mehr als zehn Jahre nach dem ersten „Whyld Wythe Dynner“ an gleicher Stelle im Frühjahr 2015, knapp zehn Jahre nach dem im Oktober 2015 unter aufwendiger Bürgerbeteiligung gefundenen Alpha-E-Konsens, der statt einer neuen Y-Trasse einen Ausbau der Bestandstrecke priorisierte, und etwa anderthalb Jahre nach der letzten großen Protestveranstaltung in Ramelsloh hatte die Bürgerinitiative Y-Monster aus Ramelsloh zusammen mit den benachbarten Initiativen aus Marxen, Brackel und Egestorf zum „Whyte Dynner des Widerstands“ auf die extra dafür gesperrte Marxener Straße bei Ramelsloh eingeladen – und tausende Bürger nahmen am Sonntagnachmittag daran teil. Die Veranstalter hatten auf 600 Metern Länge Tische aufgebaut, die Gäste waren aufgefordert, weiße Tischtücher und Verpflegung mitzubringen, um in unmittelbarer Nähe der geplanten Trasse weiß gekleidet zu speisen. Auf einer Lkw-Bühne gab es nicht nur Livemusik, Vertreter aus Bürgerinitiativen und aus der Politik hielten dort Reden, die über eine Kette von Lautsprechern entlang der Tischreihe gut zu hören waren. „Hier sind heute etwa zehn Bürgerinitiativen vertreten, die weiteste Anreise hatten Mitglieder einer BI aus Bielefeld“, sagte Reinhard Crasemann, Mitbegründer der BI Y-Monster, kurz bevor er die Veranstaltung unter dem Motto „Bürgerbetrug – Stoppt die Neubautrassen“ offiziell eröffnete.

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