„Mindestens so wichtig wie in der Großstadt“

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Metropolenkind, geboren in New York, groß geworden in Städten mit schwul-lesbischer Subkultur rund um die Welt. In Deutschland haben sich vor allem Berlin und Köln zu CSD-Hotspots entwickelt, dort kommen jedes Jahr Hunderttausende im Zeichen der Regenbogenfahne zusammen, um Vielfalt zu feiern und gegen Ausgrenzung zu demonstrieren. Wobei in jüngster Zeit der zwischendurch etwas in den Hintergrund getretene Protest wieder stärker im Fokus der Veranstaltungen steht. Das bloße Feiern des Erreichten reicht vielen angesichts der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft, der steigenden Zahl polizeilich registrierter Fälle queerfeindlicher Gewalt und des allgemeinen Rechtsrucks nicht mehr aus.

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