Über Flucht, Vertreibung und Frauenschicksale

Acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wirft das Ostpreußische Landesmuseum einen eindringlichen Blick auf die Schicksale von Frauen in Zeiten von Flucht und Vertreibung. Am heutigen Dienstag, ab 14. 30 Uhr, stellt Vera Thiel in der Reihe Museum Erleben bewegende Biografien vor – Geschichten von Mut, Verlust, Hoffnung und Neuanfang. Im Mittelpunkt stehen vier sehr unterschiedliche Lebenswege: eine Diakonissenschwester aus Königsberg, die erst 1955 die Sowjetunion verlassen konnte, ein achtjähriges Mädchen, das mit ihrer Familie nach Dänemark floh und bis 1948 in einem Internierungslager lebte, ein Kind aus Sensburg, das mit der Großmutter auf der Flucht den Einmarsch der Roten Armee erlebte, sowie eine ukrainische Zwangsarbeiterin, die vermutlich 1945 auf einem Todesmarsch ums Leben kam.

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