„Ein ökologisches Desaster“
Mit dem Abschluss ihrer Vorplanungen und der Präsentation einer „Vorzugsvariante“ für die Zukunft des Schienenverkehrs zwischen Hamburg und Hannover, einer komplett neuen ICE-Trasse, ist der Deutschen Bahn (DB) zumindest ein kleiner Clou gelungen. Die Verkündung zur beginnenden Ferienzeit dämpft den Protest in der Region, viele Akteure und politische Gremien sind bereits im Urlaub beziehungsweise haben ihren Betrieb runtergefahren. Und auch die Bundespolitik gönnt sich ein bisschen Ruhe, am gestrigen Freitag endete die letzte Sitzungswoche des Bundestages vor der parlamentarischen Sommerpause. Wenn dort tatsächlich, wie von der Bahn erhofft, noch in diesem Jahr über einen Streckenneubau abgestimmt werden soll, bleibt den Fraktionen nicht mehr viel Zeit, die komplizierte Materie intern zu beraten und eine gemeinsame Linie zu definieren.