Giftpflanze oder Insektenweide?

Es blüht auffällig gelb, breitet sich vielerorts rasant aus und sorgt für heftige Diskussionen: Das Jakobskreuzkraut ist im Heidekreis auf dem Vormarsch – sichtbar etwa auf Pferdeweiden bei Fulde oder entlang von Aller und Leine. Die Pflanze sieht harmlos aus, ist aber hochgiftig – insbesondere für Pferde, kann aber auch für Rinder, Schafe und in geringem Maß sogar für Menschen gefährlich sein. Vor allem in getrocknetem Zustand – etwa im Heu oder in der Silage – verliert das Jakobskreuzkraut seinen bitteren Geschmack, der Tiere sonst abschreckt. Die giftigen Pyrrolizidinalkaloide jedoch bleiben enthalten.

Orte

Organisationen

Themen