Bloß kein Erlebnisdorf-Ghetto
Neben Höhenüberschreitungen bei maximal fünf Fahrgeschäften und der Ankündigung eines Werbeturms ist es ein Vorstoß zu Personalunterkünften, der im Fachausschuss unter Vorsitz von Ingo Lunau (CDU) auf deutliches Unbehagen stieß: In einem nördlich angrenzenden Bereich des Areals im Gewerbegebiet Gauß'scher Bogen sollen – so die Erlebnis-Hof-Idee – Wohnmöglichkeiten für Angestellte geschaffen werden. „In diesem Bereich finde ich das sehr bedenklich und nicht angemessen“, kritisierte Ausschussmitglied Christian Hanstein. Dass ausgerechnet dort, in der Peripherie zwischen Park und Verkehrsflächen, Menschen dauerhaft wohnen sollen, lehnt er entschieden ab. „Das hat nichts mit Integration oder Kaufkraft im Ort zu tun – das zerreißt unsere Wohnstruktur.