„Jeder will, dass sich nicht zu viel ändert“
„Man darf heute ja echt gar nichts mehr sagen“ ist ein häufiger Vorwurf, der im alltäglichen Sprachgebrauch zwischen zahlreichen anderen Floskeln wie „Mir geht es gut“ und „Was ein schönes Wetter“ immer mehr Raum einnimmt. Während sich die einen an der in den vergangenen Jahren zunehmenden Forderung nach politischer Korrektheit und der Kritik an fehlendem Bewusstseins stören, befürchten andere als Folge ihrer freien Meinungsartikulation negative Konsequenzen. Einen Grund für die schwindende Meinungsfreiheit in Deutschland führt der 81-jährige Prof. Dr.
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