Falsche Gräber und Totenlisten

Für die Sondierung war ein sogenannter „Umbetter“ auf dem Friedhof zwischen Lüneburg und Vögelsen. So nennt Joachim Kozlowski seinen Beruf, den er seit 16 Jahren hauptamtlich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ausübt. „Der Verband widmet sich der Aufgabe, Kriegstote im In- und Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und ihre Gräber zu pflegen“, erklärt er. Mit Bagger und Schaufel öffnete er vorsichtig die Gräber auf der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Nord-West.

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