„Die Retter Lüneburgs ehren“
Hätten sich zwei Männer in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs nicht Hitlers Befehlen verweigert, wäre Lüneburg heute nicht das bauhistorische Kleinod. Hätten Alfred Sehrt und Helmuth von Bülow im April 1945 nicht Mut bewiesen, wissend, dass ihnen ein Standgericht fanatischer Nationalsozialisten drohte, wäre das Kriegsende in Lüneburg ein Blutbad geworden. Wären der zivile und der militärische Stadtkommandant damals dem Führerbefehl gefolgt, Lüneburg „bis zum letzten Mann zu verteidigen“, hätte es wohl keinen ALA (Arbeitskreis Lüneburger Altstadt) gebraucht, um die Altstadt zu retten. Sehrt und von Bülow seien nicht genug gewürdigt worden, finden der ehemalige Bürgermeister Dr.