„Gewalt macht keine guten Menschen“
Zu den Rednern gehörten Polizeihauptkommissarin Christiane Rebhan, Koordinatorin für häusliche Gewalt für den Heidekreis, Annika Müller, Sozialarbeiterin, die seit neun Jahren beim Verein Frauen helfen Frauen tätig ist, Sozialarbeiterin Kirstin Hartwig, Diplompsychologe Michael Albers, Leiter der Lebens- und Erziehungsberatungsstelle Walsrode, und die Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht, Christina Clemm aus Berlin. In Rebhans Vortrag wurde als Handlungsmaßnahme bei häuslicher Gewalt auf die Notwendigkeit einer Strafanzeige verwiesen, damit die Behörden ihre Arbeit aufnehmen können. Bis heute ist die Ziffer unbekannt, wie viele Opfer diesen Weg gehen, aber die Dunkelziffer, darin waren sich alle Anwesenden einig, liegt deutlich über den angezeigten Fällen. Für das Jahr 2023 vermeldete die Polizeiinspektion Heidekreis 687 Fälle von häuslicher Gewalt, darunter 197 familiäre und 385 partnerschaftliche Gewalt.