Zu Hause ist‘s doch am schönsten

Es war 16. 45 Uhr, mehr als eine Stunde also vor den ersten Prognosen der Bundestagswahl, da öffnete sich die Tür von Lars Klingbeils Büro. Heraus kam Bundeskanzler Olaf Scholz, mit der stoischen Miene, die man von ihm gewohnt ist, und einem kurzen, aber höflichen „Hallo“. Klingbeil, der SPD-Chef, war in seinem Büro verblieben, saß nicht am Schreibtisch, sondern auf einem Ledersessel in einer Sitzecke mit Blick durch die Fensterfront über Berliner Hochhäuser.

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