Artensterben vor der Haustür

Knapp 122000 Menschen beteiligten sich deutschlandweit an der „Stunde der Wintervögel“, bei der sich Groß und Klein eine Stunde lang der Vogelbeobachtung im Gar­ten, im Park oder auf dem Friedhof widmeten. Im Mittelpunkt der beliebten Mitmachaktion, die am zweiten Januarwochenende stattfand, stehen heimische Arten, die das ganze Jahr bei uns verbringen und während der kalten Jahreszeit gerne an Futterhäuschen kommen, um von Samen und Körnern zu naschen. Aber auch Gastvögel aus Nord- und Osteuropa, die insbe­sondere in strengen Wintern in unsere Gefilde kommen, sind von Interesse, um den Einfluss von Witte­rungs- und Nahrungsverhältnissen auf das Zugverhalten zu untersuchen. „Selbst wenn man Faktoren wie Witterung, Teilnehmerzahlen und Infektionsgeschehen be­rücksichtigt, sind die Ergebnisse der diesjährigen Wintervogelzählung erschreckend und füh­ren uns nur allzu deutlich vor Augen, dass das Artensterben in unserer unmittelbaren Umge­bung angekommen ist“, kommentiert die Pressesprecherin des Naturschutzbundes Heide­kreis, Dr.

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