Kriegsgräber als pädagogische Ressource
Karl-Friedrich Boese geht es um „Demokratiebildung“, wenn er seinen Vortrag über Menschenrechte im Krieg und eine dazugehörige Ausstellung an verschiedenen Bildungseinrichtungen präsentiert. Der Bildungsreferent des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) ist ausgebildete Lehrkraft und bringt in seiner Arbeit jungen Menschen die Bedeutung von Menschenrechten im Krieg näher. In seiner Präsentation, „Menschenrechte im Krieg – hehrer Anspruch und ernüchternde Wirklichkeit“, erklärt er den Schülerinnen und Schülern des elften und zwölften Jahrgangs der BBS Soltau zunächst den Ursprung des Volksbunds, um den Bezug zu rechtsextremen Organisationen mit Namensähnlichkeit gar nicht erst aufkommen zu lassen. Seit über 100 Jahren existiert der Verein, dessen Arbeit laut Boese auf drei Säulen fußt: die Kriegsgräberpflege, das Betreuen von Angehörigen und die Bildungsarbeit.