Die wehrlos den Frieden suchen
In einer mehrtägigen Exkursion und Workshops haben die Geschichtswerkstatt, die gewerkschaftliche Friedensaktion und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Europas größten Truppenübungsplatz unter die Lupe genommen. Über 40 Gäste aus Norddeutschland besuchten die Veranstaltung, bei der unter anderem die schwierige Aufarbeitung der NS-Verbrechen und die aktuellen Zivilisierungsforderungen thematisiert wurden. Die geschichtsträchtige Region, die einst für ihre landwirtschaftliche und touristische Bedeutung bekannt war, hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg zur am stärksten militarisierten Zone in Deutschland entwickelt. Bei einem Besuch des Denkmals für die ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen in Bad Fallingbostel erläuterte Heinz-Dieter Braun von der Geschichtswerkstatt die bedrückende Entwicklung.