Wenn ein Pastor baden geht – und ihm 100 Menschen folgen

Der „Lange“, wie sie Martin Plesse alle durchaus respektvoll nennen, traf den Nagel auf dem Kopf: „Ich habe noch nie so viele Verrückte auf einmal erlebt, unglaublich! “ Und das meinte er ausgesprochen liebevoll, weil er die 100 Schwimmerinnen und Schwimmer, die sich zum Anbaden in Düshorns eiskaltem Badesee am Neujahrstag einfanden, einfach nur bewunderte. „Ich würde bei diesen Temperaturen keinen Schritt in das Wasser machen“, schüttelte sich Plesse auch viele Minuten später noch. Es war ein „Neujahrsempfang“ der besonderen Art, eine Extremsport-Veranstaltung, wie sie im Buche steht.

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