Stolz und Wut zugleich: TV Jahn ärgert sich über späten Ausgleich

Kassem Saboune, Teammanager des Fußball-Landesligisten TV Jahn Schneverdingen, konnte diesem verrückten Spielverlauf im Gastspiel beim Spitzenreiter Lüneburger SK Hansa noch etwas Positives abgewinnen: „Es ist doch schön, dass wir uns über einen Punkt in Lüneburg ärgern“, sagte er nach einer Partie, die dramatischer nicht hätte enden können. Der Aufsteiger TV Jahn führte beim Favoriten mit 3:0, lag auch bis zur vierten Minute der Nachspielzeit 3:1 vorne – am Ende aber hieß es 3:3. Aus den angezeigten vier Minuten Nachspielzeit wurden überraschenderweise sieben – der LSK schlug nochmal zu und traf dem stark aufspielenden und in der Schlussphase in Unterzahl spielenden TV Jahn mitten ins Herz. „Ich bin stolz und wütend zugleich“, sagte Trainer Felix Beck.

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