Breite Mehrheit trotz einiger Bedenken
In einem waren sich alle Redner zum Neuenkirchener Gemeindehaushalt – Frauen meldeten sich bei der Aussprache in der Ratssitzung nicht zu Wort – einig: Sie lobten Kämmerin Ira Broocks und ihr Team für die Aufbereitung und Darstellung der Zahlen, auch wenn das Zahlenwerk selbst wenig Anlass zu Freude bietet. Der Neuenkirchener Gemeindehaushalt für das kommenden Jahr weist ein Defizit von 1,24 Millionen Euro aus und kann nur durch außerordentliche Einnahmen – Grundstücksverkäufe – noch leicht positiv – rund 150000 Euro – gestaltet werden. Die Kämmerin und ihre Mannschaft bastelte in den zurückliegenden Wochen einen Entwurf, den sie vor der Abstimmung noch einmal ausführlich erläuterte – insbesondere das Zustandekommen der Hebesätze für die Kommunalsteuern. Da hatte vor allem der angekündigte Wert von 730 Prozent (bisher 450) für die Grundsteuer A im Vorfeld für Aufsehen und Gesprächsstoff bot.
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