Trompete und Klavier strahlen virtuos
Fünf Trompeten hatte Andre Schoch mitgebracht für das Kammerkonzert mit dem Pianisten Friedrich Höricke in der Bibliothek Waldmühle. In Werken aus vier Jahrhunderten, jeweils mit lockerer informativer Moderation, zeigten sie virtuos eine Vielfalt an Stilrichtungen. Das Konzert begann mit der Flötensonate g-moll von Carl Philipp Emanuel Bach, die lange als BWV 1020 dessen Vater Johann Sebastian zugeschrieben wurde. „Auf damaligen Trompeten hätte man das gar nicht spielen können“, erklärte Schoch, „denn man war festgelegt auf Naturtöne.