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Das Churer Modell ist ein aus der Schweiz bekanntes und nach der Stadt „Chur“ benanntes Lernkonzept nach dem Begründer und Entwickler Reto Thöny, Vizedirektor der Stadtschule Chur. Ziel des Modells ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, in der Transparenz, Rituale und eher wenige, aber sehr klare Vereinbarungen vorherrschen und in der individuelle Lernbedürfnisse Raum finden. Dabei wird selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen aktiv gefördert und gefordert. Grundlage des Modells sind vier Elemente, die dem Unterricht sowohl eine Struktur geben und die inhaltliche Auseinandersetzung festlegen, bei der die Schüler auf ihrem eigenen Niveau arbeiten können, als auch Rahmenbedingungen schaffen, unter denen Lernen stattfindet und überfachliche Kompetenzen generiert: Zimmer umstellen, Inputs im Kreis, Arbeiten mit Lernaufgaben, freie Platzwahl.

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