„Dann sind wir weg“
Die selbsternannte „Fortschrittskoalition“ wollte auch beim Thema häusliche Gewalt vorangehen. „Wir werden das Recht auf Schutz vor Gewalt für jede Frau und ihre Kinder absichern und einen bundeseinheitlichen Rechtsrahmen für eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern sicherstellen“, steht im Koalitionsvertrag der gescheiterten Bundesregierung. Die ressortzuständige Ministerin Lisa Paus (Grüne) wollte gewaltbetroffenen Frauen ab 2030 erstmals einen einklagbaren Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung zubilligen. Bis dahin sei das Hilfesystem überall in den Ländern entsprechend ausgebaut und aufgestockt, so die ambitionierten Pläne.