Gemeinschaftsgefühl als großes Geschenk

Immer häufiger sieht sich unsere Gesellschaft mit dem Vorwurf mangelnden sozialen Engagements konfrontiert. „Jeder ist aktuell viel zu sehr mit sich und seinen eigenen Problemen beschäftigt und oft kommt ein Miteinander für die Menschen, denen es noch viel schlechter geht, viel zu kurz oder ist schlichtweg nicht vorhanden“, so die Beobachtungen der Mitinitiatoren des „Elternprojekts soziales Miteinander“, Michael Mautz. Gemeinsam mit einigen weiteren Eltern hatte er sich vor mehr als einem Monat zu einer Arbeitsgruppe zusammengetan, um die fünfköpfige, in Bispingen lebende Familie der Munsteraner Sechstklässlerin Lea Westermann, die an der lebensverkürzenden Krankheit spinale Muskelatrophie (SMA) erkrankt ist, bei der Finanzierung eines neuen, behindertengerechten Autos zu unterstützen. „Derzeit nutzen wir einen Bus mit Rampe, um sie zu Therapien, Arztterminen, ins Krankenhaus und zu Freizeitaktivitäten zu bringen und auch ihre Hilfsmittel mitzunehmen.

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