Exkursion war gut besucht

Am vergangenen Samstag wollten über vierzig historisch interessierte Gäste mehr über das Schicksal der italienischen Militärinternierten (IMIs) erfahren, die während des Zweiten Weltkriegs im Kriegsgefangenenlager Wietzendorf interniert waren. Die Exkursion wurde von der Gemeinde Wietzendorf, dem Heimatverein Peetshof Wietzendorf und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten gemeinsam organisiert. Ab Januar 1944 befand sich in Wietzendorf das größte Offizierslager (Oflag) für IMIs in Deutschland, das Oflag 83. Wietzendorf gilt heute vielen Italienerinnen als Symbol des Widerstands der italienischen Militärinternierten, deren Schicksal und Anerkennung als NS-Opfer erst spät Eingang in die öffentliche Erinnerungskultur Italiens fand.

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