Hindenburg ein „Friedensverbrecher“

In der Rückschau mag man Hindenburg und andere Akteure des Ersten Weltkrieges dieser oder jener Kriegsverbrechen beschuldigen. Das mögen Historiker weiter erforschen und zu einem möglichst gerechten Ergebnis kommen. Was aber hinter dieser Frage verloren geht oder versteckt wird, ist die Tatsache, dass sich Hindenburg mehrerer „Friedensverbrechen“ schuldig gemacht hat, die ungesühnt blieben und sich überaus negativ für den Verlauf der deutschen Geschichte ausgewirkt haben. Der Waffenstillstand an der Westfront 1918 und der spätere „Frieden von VersaiIles“ waren durch die ultimative Forderung der OHL, also Hindenburgs und Ludendorffs, an die Politik (inzwischen die regierenden Parteien in Berlin) in die Wege geleitet worden, weil das deutsche Heer im Westen kurz vor einer katastrophalen Niederlage stand.

Orte

Organisationen

Themen