Lebendige Geschichtsstunde zum „Blitzmädel“

Während ihrer Militärzeit verschlug es sie nach Dänemark, wo sie auch das Kriegsende erlebte. Überzeugt war sie von Nazideutschland und Hitler und niedergeschlagen, als sie von seinem Selbstmord hörte. Bei ihrer Rückkehr in die Heimat verliebte sie sich in einen ehemaligen Eibia-Zwangsarbeiter, heiratete ihn und zog mit ihm in die befreite Niederlande. Dort gründeten sie eine Familie, nicht ohne Ressentiments zu spüren: „Moffenkind“ wurde ihr Sohn verächtlich als Kind eines Niederländers und einer Deutschen genannt, und nach und nach begriff sie, was in deutschem Namen angerichtet worden ist.

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