Zwischen Koggen, Königen und Geisterjägern

Wie hört es sich an, wenn Nirvana auf Abba trifft, Alphaville auf Nena und die „Ghostbusters“ auf „More than a Feeling“? Ebenso kuriose wie dezibelstarke Antworten hierauf erhielten die Besucher am Sonnabendabend bei der ersten langen Theaternacht der Saison auf dem Piratenplatz in Hartböhn beim Auftritt des „Wilden Blech“. Bereits im Vorfeld hatten viele der 150 Besucher sich eine Karte gesichert, um im lauschigen Ambiente zwischen hohen Bäumen mitten im Grünen, auf Strohballen oder Bierbänken die furiosen Metal-Medleys zu erleben, die Dirigent Benjamin Faber seinem Ensemble auf den Leib schreibt. Wenn der Komponist und Dirigent der an diesem Abend knapp 40 Köpfe starken Bläsertruppe bei seinen Ansagen zum Mikro greift, erntet er ungläubige Blicke, gutmütiges Kopfschütteln und zuweilen lautes Gelächter.

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