Bundeswehr rüstet ABC-Abwehrkräfte für die Zukunft aus
ABC-Abwehrkräfte der Bundeswehr müssen in Zukunft in der Lage sein, Meldungen zu Ereignissen mit radioaktiver Verstrahlung (A), Mikroorganismen (B) und Chemikalien (C) schnell verfügbar zu machen, um zeitgerecht und gezielt Maßnahmen zum Schutz der Kräfte einzuleiten. Trotz moderner Technik und stetiger Weiterentwicklung sind die ABC-Spür- und Messgeräte der Bundeswehr derzeit noch nicht vollständig netzwerkfähig. Daten müssen manuell zwischen verschiedenen digitalen Systemen übertragen werden, was zu einer Verzögerung und erhöhter Fehleranfälligkeit führt. Das Wehrwissenschaftliche Institut für Schutztechnologien – ABC-Schutz (WIS) in Munster arbeitet auch an diesen Problemen.