Vier Spaten zum Glück
Das lange Planen und Zurückbauen des alten Meyer-Hofs an der Oststraße hat ein Ende, das nachhaltige und genossenschaftlich organisierten Wohnprojekt für Senioren in Schneverdingen ist am vergangenen Dienstag in eine neue Phase getreten: dem Beginn des Neubaus. Dass der Weg bis zum ersten Spatentisch ein langer und hürdenreicher war, machten insbesondere Genossenschaftsvorsitzende Annette Jacob und Aufsichtsratsvorsitzender Werner Riebesehl deutlich. Allein schon die Gründung einer Genossenschaft habe einen erheblichen Aufwand bedeutet, der ohne die Beratungen seitens der Volksbank-Mitarbeiter und weiterer Fachleute nicht möglich gewesen sei. Hinzu kamen die Baukostensteigerungen mit Beginn des Krieges in der Ukraine und als Folge eine Finanzierungslücke, die Suche nach neuen Mitteln, die ständigen Veränderungen der Förderrichtlinien bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Inflation, die vorübergehende Schockstarre der Bauwirtschaft und Corona mit der Notwendigkeit, Sitzungen der bauwilligen Seniorengemeinschaft irgendwie regelkonform zu bewältigen.