Erst ein Foto, dann eine kritische Ansprache

„Nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Blitzermarathons sind sinnlos“, titelte die Auto-Bild vor vier Jahren. Damals machte eine Studie der Universität Passau die Runde, in der die Auswirkungen angekündigter konzentrierter Geschwindigkeitskontrollen empirisch untersucht wurden. Studienleiter Stefan Bauernschuster, Professor für Public Economics, wirbt für eine evidenzbasierte Verkehrspolitik und nahm in diesem Rahmen zuletzt die Forderung nach einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h auf deutschen Autobahnen unter die Lupe. „Vieles spricht dafür, dass der Nutzen eines Tempolimits die möglichen Kosten übersteigt“, heißt es in der Studie, die Faktoren wie Verkehrssicherheit, Emissionen und Zeitverluste untersucht.

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