Florian Huber gibt Einblicke in die Nachkriegszeit
In der Veranstaltungsreihe „Reden bei Bossard“ wird der Historiker Florian Huber am heutigen Donnerstag zu Gast im Museum Kunststätte Bossard sein. Huber liest aus seinem Werk „Hinter den Türen warten die Gespenster“ und taucht dabei tief in die Nachkriegszeit und die gesellschaftlichen und familiären Nachwirkungen des Zusammenbruchs des „Dritten Reiches“ ein. In seinem Buch beleuchtet Huber, wie die Familie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zum letzten Ankerpunkt wurde, der Halt und Geborgenheit versprach. Sie stellte sich als der einzige Wert heraus, der den Nationalsozialismus weitgehend unbeschadet überstanden hatte.