Größter der Kleinsten

Neben den üblichen Parteinamen taucht in der deutschen Nachberichterstattung zu den Europawahlen verstärkt eine Gruppierung auf, von der man außerhalb ihres ureigenen studentisch-großstädtischen Milieus bislang nicht allzu viel gehört hat: Volt. „Kein Lieferdienst, sondern eine Klein-Partei“, wie die Berliner Boulevardzeitung BZ ihre überwiegend ältere Leserschaft Anfang der Woche aufklärte. In der Hauptstadt kratzten die erst 2018 gegründeten politischen Newcomer am Sonntag an der 5-Prozent-Hürde. Am Ende landeten sie in Deutschlands größter Stadt bei 4,8 Prozent und ließen damit sogar die Regierungspartei FDP (4,3) hinter sich.

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